[AMD Ryzen Mini PC] Docker Server mit Portainer Benutzeroberfläche [Tutorial]

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    In diesem ausführlichen Tutorial möchte ich euch Schritt für Schritt zeigen wie Ihr selbst als Anfänger spielend leicht einen eigenen Server mit einem AMD Ryzen Mini PC aufsetzen könnt, welchen ihr dann ganz einfach mit einer GUI (Graphical User Interface), also einer Grafischen Benutzeroberfläche bedienen könnt, Dienste wie Nextcloud (NAS Cloud System), Minecraft Server, Valheim Server, Home-Assistent, ioBroker, Pi-Hole, DNS Dienste, VPN und vieles mehr mit einem einfachen Knopfdruck installieren, updaten und deinstallieren könnt ohne gleich den ganzen Server neu konfigurieren zu müssen. Auch Backups lassen sich damit sehr einfach und unkompliziert realisieren.


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    Einkaufsliste


    Diesen Mini PC verwende ich im Video...

    [3-Modus-Anpassung] Mini Gaming PC, RGB-Leuchten AMD Ryzen 5 5600U 16 GB DDR4 512 GB NVMe SSD Windows 11 Pro AMR5 Mini-Computer 4K HDMI DP Type-C WiFi 6 BT 5.2 Kleiner PC, automatisches Einschalten
    [3-Modus-Anpassung] Mini Gaming PC, RGB-Leuchten AMD Ryzen 5 5600U 16 GB DDR4 512 GB NVMe SSD Windows 11 Pro AMR5 Mini-Computer 4K HDMI DP Type-C WiFi 6 BT 5.2…
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    USB Stick

    Intenso 3511490 Business Line 64 GB USB-Stick USB 2 schwarz
    Intenso Business Line 64 GB USB-Stick USB 2.0 schwarz.
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    Erstellung eines Boot USB-Sticks mit Ventoy


    Um unseren Mini PC nun statt mit dem ausgelieferten Windows als Betriebssystem, mit einem Debian Linux betreiben zu können, erstellen wir uns zuerst einen USB Stick von dem wir ganz einfach die verschiedensten Betriebssysteme als ".iso" Datei booten können. Dafür benutzen wir die Software "Ventoy", welche man sich hier herunterladen kann...

    Ventoy
    Ventoy is an open source tool to create bootable USB drive for ISO files. With ventoy, you don't need to format the disk again and again, you just need to copy…
    www.ventoy.net


    Nachdem Ihr die Zip Datei dann entpackt habt, dafür könnt Ihr zum Beispiel die Software [7Zip] verwenden, öffnet Ihr einfach die "Ventoy2Disk.exe".


    Hier müsst Ihr dann nur noch bei "Device" eueren USB-Stick auswählen, welchen Ihr zuvor in den PC gesteckt habt und dann müsst Ihr nur noch unten auf "Install" klicken.


    Wenn das erledigt ist heißt euer USB-Stick nun "Ventoy" und ihr könnt ihn ganz normal öffnen, vermeintlich ohne das sich etwas anderes als der Name geändert hat. Der ganze Zauber passiert aber im Hintergrund eures USB-Sticks. Auf euren USB Stick könnt Ihr nun alle ".iso Dateien" drauf tun die Ihr wollt, Zum Beispiel Windows, Ubuntu, Linux, Kali Linux und viele weitere, für dieses Tutorial benötigen wir allerdings Debian, welches Ihr hier einfach herunterladen und dann auf den "Ventoy USB-Stick" packen könnt...

    Debian -- Thank you for downloading Debian!

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    Einstellungen im Bios


    Ist die ".iso Datei" vollständig auf den USB übertragen worden, so können wir diesen aus unserem Rechner ziehen und Ihn in den AMD Ryzen Mini PC stecken. Hier müssen wir nur beim starten oder ggf. neu starten, falls er denn vielleicht schon an war, mehrfach hinter einander die [Entf] Taste drücken (Entfernen Taste), damit wir ins Bios kommen

    hier müssen wir dann bei den Boot Einstellungen die Reihenfolge der Boot Medien so ändern können das als erstes vom USB Stick gebootet werden soll und nur falls kein USB Stick eingesteckt ist, von dem man booten kann, soll er von der Internen NVME M.2 SSD (interne Festplatte) booten (starten). Bei "Boot Option #1" müssen wir also unseren "Ventoy USB-Stick", in meinem Fall "UEFI: Generic Flash Disk" auswählen, wird bei euch vermutlich auch etwas mit "UEFI" am Anfang heißen. Dafür einfach mit den Pfeiltasten erst auf "Boot option #1" navigieren und mit [Enter] das Fenster für die Einstellung öffnen, was dann auf "UEFI: Generic Flash Disk" gestellt und wieder mit [Enter] bestätigt wird.

    Das ganze dann einfach noch mit [F4] und mit [Enter] auf "Yes" bestätigt wird.

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    Starten der Debian iso & Einstellungen


    Danach startet euer AMD Mini-PC direkt in euren "Ventoy USB-Stick" wo Ihr wieder mit den Pfeiltasten zu der Debian iso navigieren könnt. Falls Ihr hier nur die iso aus dem Tutorial drin habt, seht Ihr logischerweise auch nur diese eine und könnt Sie einfach mit [Enter] auswählen.

    dann nur noch kurz auswählen das ihr die iso im "normal mode" starten möchtet, also "Boot in normal mode" und wieder mit [Enter] bestätigen, dann startet die iso.


    Hier könnt Ihr nun auswählen ob ihr die Installation mit einer Grafischen Benutzeroberfläche "Graphical install", oder was ich bevorzuge einfach ganz normal starten möchtet mit "Install". Ich wähle hier "Install" und bestätige wieder mit [Enter]


    Dann folgen eine Reihe von Spracheinstellungen wo Ihr einfach immer mit den [Pfeiltasten] und [Enter] eure Auswahl treffen könnt.


    Nachdem das erledigt ist, müssen wir unserem Server noch einen "Rechnernamen" vergeben. Ich nehme hier "amd-server"


    Das gleiche habe ich auch für "Domain-Name" gewählt.


    Als nächstes müssen wir ein "Root-Passwort" vergeben und mit [Enter] bestätigen, was wir dann in einem weiteren Fenster nochmal mit der Eingabe des Passworts und [Enter] bestätigen müssen.


    Als "Benutzer" lege ich hier einfach den Namen "amd" an, Ihr könnt natürlich einen Wählen der euch gefällt. wieder mit [Enter] bestätigen.


    Das gleiche auch wieder für "Benutzername für Ihr Konto", hier habe ich auch wieder "amd" genommen und mit [Enter] bestätigt.


    Nun das Passwort für den zuvor erstellten Benutzer in meinem Fall "amd" vergeben und wieder mit [Enter] bestätigen.

    auch dies muss wieder in einem weiteren Fenster mit Eingabe des Passworts und [Enter] bestätigt werden.


    Im nächsten Schritt wird die NVMe M.2 SSD partitioniert, dafür wählen wir mit den [Pfeiltasten] am besten "Geführt - vollständige Festplatte verwenden" und bestätigen dies wieder mit [Enter]


    hier müssen wir noch auswählen welche Festplatte partitioniert werden soll, in meinem Fall werden hier nur die interne NVMe M.2 SSD "/dev/nvme0n1 - 512.1 GB FPE220M8SSD512G" und "SCSI3 (0,0,0) (sda) - 8.0 GB Generic Flash Disk" angezeigt, was unser "Ventoy USB-Stick" ist. Wir wählen hier also ersteres da dies unsere interne Festplatte ist und bestätigen dies wieder mit [Enter]


    Das Partitionierungsschema stellen wir im nächsten Schritt auf "Alle Dateien auf eine Partition, für Anfänger empfohlen" und bestätigen auch dies wieder mit [Enter]


    Um die Partitionierung nun abschließen zu können, müssen wir nur noch die "Partitionierung beenden und Änderungen übernehmen" mit [Enter] bestätigen.


    Zur Sicherheit ob wir uns auch wirklich sicher sind kommt im nächsten Fenster nochmal die Frage ob wir die Änderungen auch wirklich auf die Festplatte schreiben möchten, wo wir mit den [Pfeiltasten] nach links auf "<Ja>" wechseln und wieder mit [Enter] bestätigen müssen, damit es auch auf die Platte geschrieben wird.


    Nun haben wir es von den Einstellungen endlich soweit geschafft, das nun das Basissystem installiert wird, was eine weile dauert. Gönnt euch also einen Kaffee oder Tee :)


    Im nächsten Schritt konfigurieren wir den Paketmanager, hier wählen wir zuerst mit den [Pfeiltasten] unser Land aus für den "Debian-Archiv-Spiegelserver" und bestätigen dies wieder mit [Enter]


    dann "deb.debian.org" und wieder mit [Enter] bestätigen.


    Das nächste Fenster wo nach den "HTTP-Proxy-Daten" gefragt wird, lassen wir leer und bestätigen es einfach mit [Enter]


    Dadurch werden dann die Spiegelserver installiert von denen wir dann später zum Beispiel mit "apt install" die Pakete beziehen werden um diese installieren zu können.


    Es kommt noch eine Abfrage ob Ihr am "popularity-contest" teilnehmen möchtet, wobei anonym Statistiken übermittelt werden, welche Pakete Ihr so installiert um schauen zu können welche Pakete so am meisten installiert werden. Ich wähle hier "Nein" und bestätige wieder mit [Enter], aber euch steht es natürlich frei teilzunehmen.


    Nun sind wir auch schon bei der "Softwareauswahl" angekommen, wo Ihr zum Beispiel solche Dinge auswählen könnt wie "Debian desktop environment" was nichts anderes ist wie eine Grafische Nutzeroberfläche auf eurem Debian, damit Ihr den Mini-PC praktisch als ganz normalen Desktop Rechner verwenden könnt (falls Ihr denn mal dran wollt). ich lasse das hier einfach mal mit ausgewählt obwohl ich es sehr wahrscheinlich nicht benötigen werde, da ich die meiste Zeit über SSH Clients wie "Putty oder Kitty" von meinem Rechner zugreifen werde. Hier könnt Ihr auch wieder mit den [Pfeiltasten] navigieren und mit der [Leertaste] dann eine Auswahl treffen. Wenn Ihr eure Sternchen dann überall rein gesetzt habt könnt Ihr dies dann wieder mit [Enter] bestätigen. Ich wähle hier aus zuvor genanntem Grund noch "SSH server" aus und gehe dann mit [Enter] weiter.


    Jetzt wird wieder eine weile Installiert, heißt für uns wieder etwas warten und zu dem Kaffee oder Tee von eben vielleicht noch ein Stückchen Kuchen essen :)


    Wenn die Installation dann abgeschlossen ist müssen wir nur noch mit "Weiter" und [Enter] bestätigen das wir unser System nun starten möchten.


    Der "Ventoy UBS-Stick" kann nun aus dem Mini-PC raus gezogen werden und sobald das System gestartet ist könnten wir uns praktisch schon direkt am Mini-PC über den zuvor erstellten Benutzer, in meinem Fall "amd" mit dem ebenfalls zuvor erstelltem Passwort anmelden.

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    Vorbereiten von Debian für Docker/Portainer über Kitty (SSH Client)


    Wer das möchte kann natürlich das weitere Tutorial auch direkt von hier aus in der Konsole von Debian weiter machen, ich verwende allerdings lieber den SSH Client "Kitty" welchen Ihr hier herunterladen könnt...

    KiTTY
    KiTTY: Free software download for windows.
    www.fosshub.com


    Da wir eben bei der Installation unseren Hostnamen auf "amd-server" gestellt haben, brauchen wir nun nicht einmal die IP-Adresse unseres Servers (was natürlich auch funktionieren würde), sondern können einfach den Hostnamen bei "Host Name (or IP adress)" eingeben und mit [Enter] die Verbindung öffnen.


    Es kommt dann noch eine kleine Meldung das ein SSH Key auf eurem Rechner gespeichert wird. in Meinem Fall sieht die Meldung nun etwas anders aus, da ich die Installation mit dem gleichen Hostnamen zuvor schon einmal durchgeführt habe, weshalb er mir nun sagt das der alte key überschrieben wird. Was ich einfach mit "Accept" bestätige.


    Und schon können wir uns auch hier mit dem Zuvor erstellten Benutzer "amd" und unserem "Passwort" anmelden. Wundert euch bitte nicht das Ihr bei der Eingabe eures Passworts nichts seht, das ist vollkommen normal, gebt es einfach korrekt ein und bestätigt mit [Enter] dann seid Ihr drin.


    hier angekommen müssen wir nun ein paar Vorbereitungen für die weitere Installation vornehmen.

    Angefangen mit der Installation von "Sudo" um zukünftige Befehle nicht mit dem "Root User" selbst ausführen zu müssen. Dazu geben wir erst folgenden Befehl ein um zum "Root User" zu wechseln...

    Code
    su -

    Diesen Befehl könnt Ihr einfach kopieren und mit Rechtklick in die Kommandozeile einfügen und mit [Enter] ausführen. Dann muss nur noch das "Root Passwort", welches wir zuvor in der Debian Konfiguration eingestellt haben, eingegeben und mit [Enter] bestätigt werden. (Auch hier sieht man die Eingabe des Passworts wieder nicht).


    Dann wird mit folgendem Befehl "Sudo" installiert...

    Code
    apt-get install sudo

    genau wie alle weiteren Befehle könnt Ihr diesen auch wieder hier kopieren und dann mit Rechtsklick in die Kommandozeile einfügen und mit [Enter] bestätigen.


    Nachdem wir Sudo nun installiert haben, müssen wir einmal mit folgendem Neustarten und uns dann wieder anmelden. Mit folgendem Befehl...

    Code
    reboot


    Nach der Anmeldung gehen wir wieder mit dem Folgenden Befehl in den Root User...

    Code
    su -

    und dann fügen wir unseren Benutzer "amd" noch zur "Sudo Liste" hinzu, was mit folgendem Befehl funktioniert...

    Code
    usermod -aG sudo amd

    dann können wir uns auch vom User "Root" wieder abmelden, bzw. einen reboot machen um die Änderung wirksam zu machen.

    Code
    reboot


    Von nun an können wir auch als User "amd" mit "sudo" Befehle als "Root" ausführen.

    Hier wäre das erste was wir nun Installieren müssen "curl" um weitere Befehle ausführen zu können, das geht mit...

    Code
    sudo apt install curl


    Nun kommen wir zu den Abhängigkeiten für Docker, welche wir mit folgenden Befehlen installieren...

    Code
    sudo apt install \
        apt-transport-https \
        ca-certificates \
        curl \
        gnupg \
        lsb-release

    noch mit "J" und [Enter] bestätigen.


    Code
    curl -fsSL https://download.docker.com/linux/debian/gpg | sudo gpg --dearmor -o /usr/share/keyrings/docker-archive-keyring.gpg
    Code
    sudo echo \
     "deb [arch=amd64 signed-by=/usr/share/keyrings/docker-archive-keyring.gpg] https://download.docker.com/linux/debian \
     $(lsb_release -cs) stable" | sudo tee /etc/apt/sources.list.d/docker.list > /dev/null
    Code
    sudo apt update


    Zum Schluss brauchen wir nur noch "git" zu installieren um auch Verzeichnisse von "GitHub" auf unseren Server laden zu können. Das geht mit und muss auch wieder mit "J" und [Enter] bestätigt werden.

    Code
    sudo apt install git

    Damit ist die Vorbereitung abgeschlossen und wir können mit der eigentlichen Installation von Docker und Portainer als Grafische Benutzer Oberfläche weitermachen.

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    Installation von Docker mit Portainer als grafische Benutzeroberfläche


    Mit "Git" sind wir nämlich jetzt in der Lage auf die Repository (Sammlung verschiedener Pakete) von "Novaspirit Tech" zugreifen zu können, der mit seinem Projekt "Pi-Hostet" eine Vielzahl An Paketen rund um Docker und Portainer zusammen gesammelt hat, welche uns eine menge zeit ersparen.


    Um diese Pakete nun auf unseren AMD-Server zu laden, erstellen wir mit folgenden befehlen, welche bitte (ACHTUNG!) nach einander, also Zeile für Zeile einzeln ausgeführt werden, einen "Downloads" Ordner worin wir die Pakete dann speichern und entpacken können. Es kann auch sein das bei euch bereits ein "Downloads" Ordner vorhanden ist, das seht Ihr nach der Eingabe von "ls", falls dies der Fall ist könnt Ihr direkt mit dem 3ten Befehl weiter machen.

    Code
    ls
    mkdir Downloads
    cd Downloads/

    Mit dem letzten Befehl "cd Downloads/" wechseln wir dann auch gleich in das zuvor erstellte Verzeichnis hinein. Nun laden wir uns mit folgendem Befehl alle Pakete dort rein...

    Code
    git clone https://github.com/novaspirit/pi-hosted

    Wie immer hier kopieren, mit "Rechtsklick" in der Kommandozeile einfügen und mit [Enter] bestätigen und schon startet der Download. Wenn der Download abgeschlossen ist wechseln wir mit dem folgenden Befehl in das soeben heruntergeladene Verzeichnis hinein...

    Code
    cd pi-hosted/

    und wer möchte kann sich jetzt mit dem Befehl "ls" dann [Enter] anzeigen lassen was alles in dem Verzeichnis enthalten ist, dies ist jedoch nicht notwendig um der Installation weiter zu folgen.


    Weiter geht es damit das wir "Docker" installieren um uns die Grundlage für alles weitere zu schaffen. Dies machen wir mit einem Vorgefertigten Skript, welches bereits in dem Verzeichnis liegt und mit folgendem Befehl ausgeführt wird...

    Code
    ./install_docker.sh

    da diese Datei (Das Skript) in dem Verzeichnis liegt, unser AMD-Server den Namen der Datei also kennt, könnt Ihr hier mit [Tab ↹] arbeiten um den Namen automatisch zu vervollständigen. Oder Ihr macht es wie bisher und kopiert einfach die Zeile hier im Forum, dann fügt Ihr diese mit "Rechtklick" in der Kommandozeile ein und führt sie mit [Enter] aus.


    Das wird eine Weile dauern, nehmt euch also ca. 5 Minuten zeit und gönnt euch in der zeit einen Kaffee :)

    Wenn der Prozess abgeschlossen ist sieht das dann so aus wie in dem folgenden Screenshot...


    Danach muss man manuell einen "reboot" also einen Neustart durchführen, das machen wir ganz simpel mit folgendem Befehl...

    Code
    sudo reboot

    Nach dem Neustart könnt ihr euch wieder ganz einfach wie oben beschrieben in der Kommandozeile anmelden.


    Dann wieder mit dem folgenden Befehl in das "Downloads/pi-hosted" Verzeichnis wechseln...

    Code
    cd Downloads/pi-hosted/

    Und von hier aus können wir dann das nächste Installations-Skript starten um "Portainer zu installieren. Das machen wir mit folgendem Befehl...

    Code
    ./install_portainer.sh

    Wenn dies dann Fertig ist, könnt Ihr auch schon auf den Browser wechseln und mit dem "Hostnamen" oder der "IP-Adresse" und dazu der Portangabe ":9000" auf die Webeinrichtung von "Portainer" zugreifen und dort eure Parametereingeben. In meinem Beispiel muss ich im Browser dann folgendes eingeben...

    Code
    amd-server:9000

    Dann öffnet sich im Browser eine Webseite die wie folgt aussieht und somit greift Ihr mit eurem Browser direkt auf euren AMD Mini-PC Server und das was wir bisher alles eingerichtet haben zu, was doch schonmal ziemlich cool ist :)


    Hier könnt Ihr dann einfach einen "Usernamen" und ein "Passwort" vergeben. ich lasse den "Usernamen" hier ganz normal beim Standard "admin" und vergebe ein sicheres Passwort. Das Passwort müsst Ihr 2 Mal Identisch eingeben und dann auf "Create User" klicken. Dann kommt dieses Fenster...


    Hier müsst Ihr nur noch auf "Get Started" klicken und schon seit Ihr mit der groben Einrichtung fertig. Sieht dann so aus...


    Jetzt könntet Ihr schon direkt auf "local" (oben auf dem Bild Rot Markiert) klicken, denn links auf "App Tamplates" und anfangen irgendwelches Dienste wie zum Beispiel, WordPress, Nginx, etc. installieren. Standardmäßig sind hier aber nicht so viele "App Tamplates" vorhanden, daher tragen wir in den Settings noch schnell eine andere Quelle für die App Tamplates ein. Dafür einfach unten links auf "Settings" klicken und bei "App Tamplates" den link ändern


    In dem Rot umkreisten Feld tragt Ihr dann einfach folgenden Link ein...

    Code
    https://raw.githubusercontent.com/pi-hosted/pi-hosted/master/template/portainer-v2-amd64.json

    dann noch unten links auf "Save settings" und schon werdet Ihr im Menü bei den "App Tamplates" viel mehr Auswahl haben, unter anderem auch Minecraft Server, Homer, Pi-Hole, Nextcloud, kodi und vieles mehr.


    Und das schöne ist das diese Auswahl ständig von der Community erweitert und aktualisiert wird :)


    Damit die ganzen installierten Dienste und Server dann auch richtig mit den Ports verknüpft werden empfiehlt es sich noch in den "Environment" Einstellungen, entweder die "IP-Adresse" eures Mini-PC oder wie wir es die ganze Zeit gemacht haben den "Hostnamen" in meinem Fall "amd-server" als "Public IP" einzutragen. Dafür klicken wir auf der Linken Seite erst auf "Environment" und dann rechts auf "local"...

    sobald man auf "local" geklickt hat, kann man neben "Public IP" seinen "Hostnamen" oder "IP-Adresse" eintragen und dann mit "Update environment" das ganze speichern.



    Installation von Shell in a Box


    Eine Sache würde ich euch noch empfehlen zu Installieren, wofür wir noch ein letztes Mal die Kommandozeile (über die Software Kitty) benötigen. Und zwar ist das "Shell in a Box" , denn damit haben wir zukünftig die Möglichkeit unsere Kommandozeile (falls wir sie denn nochmal benötigen sollten) auch über den Browser von jedem Rechner in unserem Netzwerk aufzurufen und eingaben zu machen. Das könnte zum Beispiel sehr nützlich sein um unseren AMD Mini-Server zu einem späteren Zeitpunkt nochmal zu updaten etc.

    Dafür gebt Ihr in der Kommandozeile (nachdem Ihr euch wieder wie oben beschrieben über Kitty angemeldet habt) einfach folgenden Befehl ein...

    Code
    sudo apt install shellinabox

    Falls die Installation nicht sofort starten sollte und Ihr in der Kommandozeile den Fehler "-bash: sudo: command not found" angezeigt bekommt, stellt sicher das Ihr vorher nochmal den Befehl "cd" und dann [Enter] eingebt um auch wirklich im Stammverzeichnis eures AMD-Server zu sein. Dann sollte der Befehl zum installieren von "Shell in a Box" auch funktionieren.


    Nach der Installation könnt ihr mit eurem "Hostnamen" oder der "IP-Adresse" mit dem Port ":4200" und "https" ach schon direkt über den Browser auf die Kommandozeile zugreifen. In meinem Beispiel ist der Hostname ja "amd-server", daher muss ich im Browser folgendes eingeben...

    Code
    https://amd-server:4200/

    Hier müsst Ihr erst noch eine kleine Sicherheits-Warnung in eurem Browser bestätigen...

    _____________________


    und könnt euch dann genau so einloggen wie Ihr es zuvor über die Software "Kitty" gemacht habt, nur mit dem unterschied das es nun über den Browser mit "Sell in A Box" läuft. Auch hier seht ihr euer Passwort nicht bei der Eingabe, was völlig normal ist, also nicht wundern.

    Portainer & Pi-Hostet Updaten


    Über "Shell in A Box" könnt ihr dann auch zu einem späteren Zeitpunkt ganz einfach die Pi-Hosted Pakete und Portainer auf den neusten Stand bringen, dafür loggt Ihr euch ganz normal mit eurem "Usernamen" (in meinem Fall "amd") und eurem "Passwort" ein und gebt erstmal folgenden Befehl ein...

    Code
    sudo apt update && sudo apt upgrade

    Es kann sein das eine Aufforderung kommt welche Ihr mit [y] und danach [Enter] bestätigen müsst.

    Wenn der Prozess abgeschlossen ist wechselt Ihr mit folgendem Befehl in das "pi-hosted" Verzeichnis...

    Code
    cd Downloads/pi-hosted/

    dort gebt Ihr dann folgenden Befehl ein um die "pi-hosted" Pakete auf den neusten Stand zu bringen...

    Code
    git pull

    Mit dem Befehl "ls" und [Enter] könnt Ihr euch dann wieder die einzelnen Verzeichnisse und Dateien im "pi-hosted" Verzeichnis anschauen. In diesem Verzeichnis liegt auch eine Datei Namens "update_portainer.sh" welche genau wie "install_docker.sh" und "install_portainer.sh" auch Ausführbar ist. Um Portainer nun also updaten zu können, müsst Ihr nur den folgenden Befehl kopieren und entweder in "Kitty" oder über "Shell in A Box" ausführen. Um den Befehl ausführen zu können müsst Ihr selbstverständlich auch im "/Downloads/pi-hosted/" Verzeichnis drin sein, sonst funktioniert das nicht.

    Code
    ./update_portainer.sh
    • Offizieller Beitrag

    Hallo,


    Was kann ich tun wenn ich einen Intel Rechner habe?


    Gruß

    Dir mein altes Video von vor 3 Jahren anschauen wo ich erkläre wie man ioBroker auf einem Intel NUC installiert, denn dort verwende ich als Basis auch Debian, und dann bastelst du dir aus dem alten und dem neuen Video die Sachen zusammen die du brauchst :)


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    muss aber gleich dazu sagen das es auf einem AMD Mini PC besser laufen wird, da Debian in seiner AMD64 Variante perfekt mit den AMD Ryzen CPU´s arbeitet, oder eben auf ARM. Intel funktioniert zwar auch, aber wie gesagt AMD lauft besser, ich würde diesen Unterschied beschreiben wie den zwischen HDD und SSD, eine HDD läuft zwar, aber mit einer SSD ist es einfach besser.

    • Offizieller Beitrag

    sollten bei euch irgendwelche Firmware Probleme auftreten wie zum Beispiel die Fehlermeldung "amdgpu requires firmware installed", dann könnt Ihr das mit Folgendem Befehl Lösen.


    Erst schaltet Ihr euch mit einem SSD Client (in meinem Fall Kitty) auf den Server auf, oder eben direkt am Server mit Tastatur und nach der normalen Anmeldung über das Terminal, geht ihr den den Root User mit folgendem Befehl...

    Code
    su -

    dann könnt Ihr mit dem nächsten Befehl erst nach Firmware Suchen die Ihr benötigt und Sie anschließend installieren

    Code
    apt install isenkram && isenkram-autoinstall-firmware

    Falls "wget" fehlen sollte, kann dies mit folgendem Befehl noch nachinstalliert werden..

    Code
    sudo apt-get install wget


    Ich hoffe das ich damit Helfen konnte :)

  • Hallo,

    ich hätte da eine frage ich habe das alles so gemacht wie du es erklärt hast und das geht auch einwandfrei.

    Nun habe ich iobroker installiert und möchte auch die Vis benutzen diese läuft aber über den port 8082 wie stelle ich das bei dem Docker ein das der port auch freigegeben wird . Weil bis jetzt läuft der iobroker nur über port 8081 und die Vis ist nicht erreichbar


    Mfg dantel97